Urlaub für alle!

Juni 2012 - Wer einen Angehörigen zuhause pflegen muss, braucht Urlaub, Erholung und Entspannung. Sich diese Pause zu gönnen, fällt vielen nicht leicht.
Doch was viele nicht wissen ist, dass zwischenzeitlich viele Reiseveranstalter und Hotels Urlaubsangebote für pflegebedürfte Gäste und für ihre Angehörigen anbieten, in denen qualifiziertes Personal zur Verfügung steht, das die Aufgaben für die Pflege übernimmt. Selbst die Kosten müssen nicht hoch sein, denn diese kann man über einen Zuschuss bei der Pflegekasse beantragen.

Quelle: Das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" 6/2012

5 Euro Zuschuss für Pflege-Zusatzversicherung

Juni 2012 – Das Gesundheitsministerium hat beschlossen, dass jeder, der eine private Zusatzversicherung zur Pflege abschließt, künftig einen Zuschuss von 5 Euro pro Monat erhalten soll.
Das alles erfolgt unabhängig vom Einkommen.

Quelle: www.stern.de, 04.06.2012

Der große Altenheim-Test

Mai 2012 - Zwischen dem 1. Juli 2009 und dem 31. Dezember 2010 hat der Medizinische Dienst der Krankenkassen eine Prüfung unternommen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass sich die Pflegequalität in Deutschland verbessert habe. 8101 Pflegeheime wurden getestet und dabei kam u.a. heraus, dass sich seit 2007 die Ernährungsversorgung und der Umgang mit Demenzpatienten verbessert haben.

Ausführliche Details über den Pflegebericht erhalten Sie über diese .pdf-Datei:
Bericht des MDS

Quelle: www.stern.de, 02.05.2012

Serviceroboter als Entlastung

März 2012 - Pflegekräfte und auch Bewohner von Pflegeheimen finden Serviceroboter sehr entlastend.
Mehr Infos erhalten Sie hier:

Aktuelle Studie der User Interface Design (UID)

Beruhigung im Schaukelstuhl

März 2012 - Wissenschaftliche Studien aus Amerika behaupten, dass das Schaukeln eine beruhigende Wirkung hat. Vor allem können Schaukelbewegungen bei einer Demenzerkrankung das Krankheitsbild spürbar lindern, so dass bereits bei einer täglichen Schaukelzeit von 80 Minuten Depressionen und Angstzustände erheblich nachlassen können. Die Studie belegt, dass die Patienten deutlich entspannter seien und seltener nach Schmerzmitteln verlangten.

Quelle: news aktuell, 23.03.2012

Höheres Pflegegeld für Demenzkranke

Januar 2012 - Die „Berliner Zeitung“ hat über einen Arbeitsentwurf des Bundesgesundheitsministeriums berichtet, dass im Zuge der geplanten Pflegereform, eine erhebliche Erhöhung der Pflegeversicherung für Demenzkranke bevorsteht.
Davon werden nicht nur Pflegebedürftige profitieren, sondern auch die Familienangehörige der Dementen, für die die Leistungen der Pflegeversicherung um ca. ein Drittel steigen wird. Demenzkranke, die bisher keine Pflegestufe erhalten haben, werden angeblich ebenso höhere Leistungen in Anspruch nehmen können.

Quelle: www.stern.de, 18.01.2012

Pflegefall: Wer bestimmt die Pflegestufe?

November 2011 - Wenn ein Pflegefall in der Familie auftritt, entscheidet zunächst ein Gutachter des Medizinischen Dienstes (MDK) die Pflegestufe und den Zuschuss der zugehörigen Krankenkasse. Wenn der Gutachter den Pflegefall besucht, sollten an diesem Termin alle Personen dabei sein, die an der Pflege mitwirken werden. Ideal ist es, schon ein bis zwei Wochen vorher mit einem sogenannten „Pflegetagebuch“ jede kleine Hilfe und jeden Zeitaufwand präzise aufzuschreiben, damit der Gutachter entscheiden kann wie viel Zeit der Pflegefall benötigt.

Quelle: „HausArzt“ 03/11

Mehr Engagement bei Pflegestrukturen

Oktober 2011 - Auf der Fachtagung der NRW-Landesgruppe des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) in Köln sprach die NRW-Pflegeministerin Barbara Steffens für stärkeres Engagement bei der Entwicklung für die Quartiersplanung von stationären Einrichtungen für Ältere. Neben größerem Engagement seitens der Kommunalpolitik, fordert Steffens "barrierefreie“ Gestaltung von Wohnbereichen mit einer sicheren Versorgung in den Pflegestrukturen für ältere Menschen – idealerweise in Form von Einrichtungen in der Nachbarschaft, damit die individuellen Bedürfnisse älterer Menschen stärker gewährleistet werden können.

Quelle: news aktuell, 14.10.2011

Für eine bessere Altenpflege

September 2011 - Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) fordert eine dringende Umsetzung neuer Konzepte und engagiert sich für eine neue Generation der Alten- und Pflegeheime, den sogenannten KDA-Quartiershäusern.

KDA-Quartiershäuser sind Einrichtungen, die den pflegebedürftigen Menschen die Möglichkeit bieten, länger zu Hause bleiben zu können und die gewohnte nachbarschaftliche Umgebung beizubehalten, um somit die Lebensqualität in der sozialen Gemeinschaft zu steigern.

Sozialverband Deutschland fordert Bürgerversicherung statt privater Zusatzleistungen

August 2011 - Adolf Bauer, Präsident vom Sozialverband Deutschland, hält nichts von der geplanten Pflegezusatzversicherung: Er steht eher für den Schutz und für die Stärkung der häuslichen Pflege. Hier muss im Mittelpunkt der Ausbau alternativer Wohnformen stehen. Dies kann durch die Umwandlung der gesetzlichen Pflegeversicherung in eine sogenannte Pflege-Bürgerversicherung geschehen, in der nach Art des Einkommens eine zuverlässige Absicherung der Pflegekosten möglich gemacht wird.

MDK nicht mehr die einzige Prüfstelle

März 2011 - Laut einem Beschluss der Schiedstelle der Leistungsträger und Kassen können Pflegedienste und Heime zukünftig auch andere Institutionen beauftragen um sich prüfen zu lassen. Diese Ergebnisse können dann zusätzlich zu den Ergebnissen des MDK veröffentlicht werden.

Stürze sind im Alter eine ernste Bedrohung - nichts hilft dagegen besser als Bewegung

Februar 2011 - Bei den über 65-Jährigen stürzt im Schnitt jeder Dritte mindestens einmal im Jahr, bei den über 80-Jährigen jeder Zweite. Dabei erlittene Knochenbrüche sind für sie eine ernste Bedrohung - auch weil die Furcht vor einem erneuten Sturz sie zu der fatalen Konsequenz verleitet, sich immer weniger zuzutrauen und sich weniger zu bewegen. "Ein Kernelement jeder guten Sturzvorbeugung ist regelmäßige Aktivität", rät Dr. Günther Holthausen, Allgemeinarzt und Leiter des Zentrums für Ambulante Geriatrische Rehabilitation München-Riem, im Patientenmagazin "HausArzt". Dabei gehe es nicht um sportliche Leistung. Ein Spaziergang von einer Stunde Dauer am Tag sei schon ein geeignetes Training. Auch dabei werden Ausdauer und Kraft zurückgewonnen.

Quelle: "HausArzt" 1/2011

Pflege-Auszeit für Arbeitnehmer

Januar 2011 - Wenn Angehörige, die selbst im Beruf stehen, einen Pflegefall in der Familie zu organisieren haben, bietet ihnen das seit 2008 gültige "Pflegezeitgesetz" Hilfe. Die Details sind jedoch so kompliziert, dass Betroffene sich dazu fachkundigen Rat, zum Beispiel bei ihrer Krankenkasse, einholen sollten. Bei akut auftretenden Pflegesituationen steht Arbeitnehmern zum Beispiel zu, sich zehn Arbeitstage freistellen zu lassen. Bis zu sechs Monate kann die Freistellung dauern, wenn der Angehörige selbst pflegt. Dazu berechtigt sind nur "nahe Angehörige", die das Gesetz genau umschreibt. Während der Zeit der Freistellung muss der Arbeitgeber den Lohn allerdings nicht weiterbezahlen. Unter bestimmen Bedingungen kann aber die Pflegeversicherung die Sozialversicherungsbeiträge übernehmen, wenn ein Angehöriger die Pflege selbst leistet.

Quelle: "HausArzt" 01/2011

Bundesarbeitsagentur fördert weiterhin die Umschulung zum Pflegeberuf

Dezember 2010 - Lt. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler soll das Programm zur Umschulung von Arbeitslosen für den Pflegeberuf verlängert werden. Ursprünglich sollte dies ab 2011 wegfallen.

Finanzlage der Pflegeversicherung verbessert

Dezember 2010 - Lt. Bundesgesundheitsministerium hat sich die Lage der Pflegeversicherung, entgegen aktuellen Meldungen, verbessert.  Auch für 2010 sei ein Überschuss zu erwarten, die Rücklagen der Pflegeversicherung würden deshalb auch länger reichen als bisher errechnet.

Patientenquittung vom Arzt

Dezember 2010 - Verbraucherschützer fordern schon lange eine obligatorische Quittung vom Arzt nach jeder Behandlung. Damit wollen sie das Kostenbewusstsein der Patienten schärfen und Falschabrechnungen von Ärzten erschweren. Die größte gesetzliche Krankenversicherung, die nach Ansicht der Verbraucherschützer vor allem davon profitieren sollte, sieht darin jedoch keinen Sinn. "Patienten sind doch keine Abrechnungsexperten", sagt Udo Barske, der Sprecher des AOK-Bundesverbandes, in der "Apotheken Umschau". Er sieht zudem das Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient in Gefahr.

Quelle: Apotheken Umschau 12/2010 A

Pflegestützpunkte beraten professionell

November 2011 - Laut einer Studie beraten Pflegestützpunkte professionel betroffene Menschen. Die Stützpunkte helfen kostenfrei bei Antragstellung und unterstützen Leistungen wirklich in Anspruch zu nehmen. In jeder Stadt ist die Versorgungslage anders und es ist schon eine Leistung, alle möglichen Hilfestellungen überhaupt ausfindig zu machen. Pflegestützpunkte können hier Orientierung bieten, so die KDA-Expertise.

Ende August gab es bereits über 300 Pflegestützpunkte in Deutschland, 2008 hatten die Landesbehörden diese Einrichtung in 14 Bundesländern entschieden.

Quelle: rehacare.de

Besseres Miteinander trotz Demenz

November 2010 - Demenzkranken macht nicht nur das nachlassende Gedächtnis zu schaffen,  die Krankheit hat noch viel mehr Folgen für den Alltag der Patienten und für ihre Angehörigen. Um den Austausch zwischen Kranken und Pflegenden zu verbessern gibt es mittlerweile spezielle Kommunikations-Schulungen. Auch wenn ein solcher Kurs vielleicht erst eher als Belastung gesehen wird, so sind jene die sich dafür entscheiden froh darüber. Sie fühlen sich durch die Teilnahme entlastet. Das Programm wird mittlerweile bundesweit von verschiedenen Einrichtungen wie Beratungsstellen für pflegende Angehörige angeboten.

Quelle: Patientenmagazin "HausArzt"

Pflege - Schwerpunkt im SWR-Vorabendprogramm vom 8. bis 13. November

November 2010 - Pflege - der SWR widmet sich vom 8. bis 13. November 2010 in zahlreichen Radio- und Fernsehsendungen diesem Thema.

Die genauen Inhalte und Themen finden Sie unter

www.SWR.de/pflege

Schleppende Palliativ-Versorgung in der häuslichen Pflege

November 2010 - Seit 2007 gibt es in Deutschland ein Gesetz, das Sterbenskranken einen Anspruch auf "spezialisierte ambulante Palliativversorgung" (SAVP) in den eigenen vier Wänden garantiert. Dieser Dienst sollte aus Teams von Ärzten und Pflegern angeboten werden, doch bisher haben die Krankenkassen erst 122 Verträge mit spezialisierten Anbietern geschlossen, geplant sind eigentlich 330.

Über die Gründe sind sich Pflegedienste, Kassen und Politik nicht einig. Patienten, die heute schon die ihnen zustehenden Leistungen in Anspruch nehmen möchten, sollten trotzdem auf ihre Krankenkasse zugehen und verlangen, dass ihnen ein Palliativteam gestellt wird, verordnen muss dies der Hausarzt. Bietet eine gesetzliche Kasse SAVP nicht an, könnte sich der Berechtigte selbst ein Team suchen und es der Kasse unter bestimmten Umständen in Rechnung stellen.  Allerding sollte man sich genau vergewissern ob die Krankenkasse, nicht ndoch einen Leistungserbringer vermitteln kann.

Quelle: Apotheken Umschau 11/2010A

AOK-Pflegenavigator auf dem gerichtlichen Prüfstand

Oktober 2010 - Gegen eine Veröffentlichung des Transparenzberichtes im AOK-Pflegenavigator welche in von der bundesweit geltenden Form abweicht, setzt sich ein Pflegeheim in einem gerichtlichen Verfahren zur Wehr.

Art und Weise der Veröffentlichung der Transparenzberichte sind in den Pflegetransparenzvereinbarungen auf der Grundlage des § 115 SGB XI festgelegt. Auf der Internetplattform "AOK-Pflegeheimnavigator" erfolgt die Veröffentlichung allerdings abweichend hiervon, einzelne Kriterien werden hervorgehoben werden und weichen zudem von den vereinbarten Kriterien ab.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) wird sich weiter juristisch dagegen zur Wehr setzen, dass die Pflegeeinrichtungen in der öffentlichen Darstellung zum Spielball einzelner Pflegekassen werden.

Bundesweite Datenbank über Angebote für demenzkranke Menschen und ihre Angehörigen

Oktober 2010 -  Seit Ende September steht sie zur Verfügung, die bundesweite Datenbank über Angebote für demenzkranke Menschen und ihre Angehörigen. Initiiert wurde sie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Die Internetplattform informiert über Hilfs- und Beratungsangebote, bietet Literaturhinweise und Ratgeberforen, informiert über die Alzheimer-Krankheit und andere Formen von Demenz.

www.wegweiser-demenz.de

Die zahnmedizinische Versorgung von Pflegebedürftigen weist erhebliche Mängel auf

Oktober - Anlässlich des "Internationalen Tags der älteren Menschen" Ende September vewies die Bundeszahnärztekammer auf das Reformkonzept "Mundgesund trotz Handicap und hohem Alter". Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderungen sollen zukünftig Anspruch auf besondere präventive zahnmedizinische Leistungen ihrer Krankenkasse haben, wenn sie zur täglichen Mundhygiene nicht ausreichend in der Lage sind. Da viele Patienten aufgrund ihrer Einschränkungen nicht in die Zahnarztpraxis kommen können, sollen außerdem die Rahmenbedingungen für eine aufsuchende Betreuung durch den Zahnarzt verbessert werden.

 

Der größte Bedarf an Fachkräften in der Gesundheitsswirtschaft besteht in der Pflege

Oktober 2010 - Anlässlich seiner Rede zum zweiten Gesundheitswirtschafts-kongresses des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie "Innovation und Wachstum - die deutsche Gesundheitswirtschaft auf dem Weg zur Leitbranche" hat der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, auch auf den sich künftig noch verstärkenden Fachkräftemangel in der Pflege hingewiesen. Die Lösung für das Fachkräfteproblem laute bessere Bildung - und auch kluge Zuwanderung.

Der Altenpflegeberuf sei bestens geeignet für Wiedereinsteiger. Er biete Frauen wie Männern, die nach dem aktiven Familienleben wieder in den Beruf einsteigen wollten, ideale Voraussetzungen.

Die "Basale Stimulation" hilft Angehörigen, Schwerkranke im Alltag zu begleiten

September 2010 - Schwerkranke Patienten, wie Patienten nach einem Schlaganfall, haben oft Probleme, sich zu spüren und ihre Umwelt wahrzunehmen.´und verlieren damit einen Teil ihrer Identität. Durch die spezielle Pflege mit der "Basalen Stimulation" kann diesen Patienten das Leben wesentlich erleichtert werden, sie bekommen wieder einen Bezug zu sich selbst und zu ihrer Umwelt. Die Pflegenden lernen, sich besser in den Kranken hineinzuversetzen, Angehörige sind besonders gut für die Basale Stimulation geeignet, weil sie die Biografie des Patienten kennen und wissen welche sinnlichen Erfahrungen er in seinem Leben gemacht hat. Aber sie brauchen fachliche Beratung, wie sich das spezielle Pflegekonzept im Alltag umsetzen lässt.

Quelle: "Senioren Ratgeber" 8/2010

Schwerbehindertenausweis bei Diabetes

August 2010 - Ab sofort gelten Diabetiker als schwer behindert, wenn sie täglich mindestens vier Insulininjektionen benötigen. Die Diabetes-Patienten müssen  gravierend in der Lebensführung beeinträchtigt sein, heißt es in der Verordnung des Bundesarbeitsministeriums. Die Blutzuckerselbstmessungen und Insulindosen müssen dokumentiert werden, die jeweilige Dosis selbst angepasst werden.  Der Grad der Schwerbehinderung beträgt dann 50 Prozent und berechtigt somit zur Beantragung eines Schwerbehindertenausweises.

Leitfaden für den Trauerfall

August 2010 - Von der Verbraucherinitiative Aeternitas wurde ein Leitfaden erstellt, derTrauernden bei den Entscheidungen vom Beginn des Sterbens bis zum Gedenken unterstütz. Er dient als Handlungsanleitung und enthält u.a. Muster für Willenserklärungen und Patientenverfügungen.

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Erfahrungsberichte von berufstätigen Pflegenden gesucht

August 2010 -Wie können Erwerbstätige die Pflege von Angehörigen mit Ihrer Berufstätigkeit vereinbaren? Welche Arbeitszeiten und Regelungen tragen dazu bei, dass dies möglich ist? In einer Studie des Instituts für sozialwissenschaftlichen Transfer (SowiTra) und des Instituts für Ethik und angrenzende Sozialwissenschaften (IfES) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster soll dies nun herausgefunden werden.

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Berufliche Arbeitsfähigkeit pflegender Angehöriger sichern

August 2010 - KIT-Pflege heißt daher das Zauberwort, mit dem sich die Caritasverbände Ahaus-Vreden und Borken an einem soeben gestarteten Bundesmodellprojekt beteiligen. "Wir wollen die Arbeitsfähigkeit von Mitarbeitern erhalten und Ausfälle möglichst vermeiden", erklärt Kerstin Menker bei der Caritas Borken. Interessant ist das Projekt damit auch für Unternehmen. Einige größere Firmen in der Region sind bereits interessiert, weitere Projektpartner werden gesucht.

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vdek-Zukunftspreis 2010

August 2010 - Zum ersten Mal hat der Verband der Ersatzkassen (VDEK) einen Gesundheitspreis ausgeschrieben. Mit dem vdek-Zukunftspreis 2010 zum Thema „Demografische Entwicklung als gesellschaftliche Herausforderung“ sollen Versorgungsideen und -konzepte zur besonderen Versorgung einer älter werdenden Gesellschaft ausgezeichnet werden. Leistungserbringer und andere Akteure sind aufgefordert, bis zum 31. Oktober 2010 Vorschläge schriftlich beim VDEK einzureichen.

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Deutscher Altenhilfepreis 2011

August 2010 - Die Familie Josef Kreten-Stiftung, Treuhandstiftung des Deutschen Roten Kreuzes e.V., möchte mit dem Deutschen Altenhilfepreis zukunftweisende Projekte, Aktivitäten und Initiativen prämieren und dadurch zur Nachahmung anregen.

Ausschreibungthema 2011: 
Ehrenamt und Hauptamt im Quartier - Soziale Räume im Alter gestalten


Teilnahmerichtlinien und Bewerbungsunterlagen

Bei chronisch Kranken soll dem seelischen Befinden mehr Augenmerk gelten

Juli 2010 - Herzkrankheiten, Rheuma, Diabetes: Für viele ältere Menschen sind diese Krankheiten Begleiter bis ans Lebensende - sie sind "chronisch", das heißt, nur zu lindern, nicht zu heilen. Die körperlichen Beschwerden vermag die Medizin recht gut zu bessern. Zu kurz kommt aber oft die Aufmerksamkeit für das seelische Befinden des Patienten, denn die Diagnose ist ein tiefer Einschnitt im Leben. "Auf einen Schlag ist nichts mehr wie zuvor", erklärt der Medizinpsychologe Dr. Holger Schulz von der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf im Patientenmagazin "HausArzt". Gibt es keine Hilfe bei psychischen Problemen, verschlechtert sich oft auch das Grundleiden.

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Pflegende Angehörige häufig überfordert

Juli 2010 - Pflegende Frauen machen sich vorallem Sorgen um Familie und Kinder. Männer fühlen sich hauptsächlich fachlich überfordert. Außerdem besteht die Angst in der Betreuung etwas falsch zu machen und den Kranken schlecht zu versorgen.

Fast zwei Drittel der pflegenden Bundesbürger zwischen 36 und 50 Jahren leiden unter der Last der Pflege, sie klagen über Stress durch Zeitmangel. Hauptsächlich trifft dies Familen.

Die physische und psychische Belastung der Pflege führt zu Erschöpfung und macht die Betreuenden häufig selbst krank. Symptome wie Stimmungstiefs, Burnout, Schlafstörungen, Bluthochdruck oder Kopfschmerzen sind gerade bei Pflegenden besonders verbreitet.

Pflegeberatung der Knappschaft

Juli 2010 - Seit dem 01. Januar 2009 besteht ein gesetzlicher Anspruch auf kostenlose Pflegeberatung. Allein die Versicherten der Knappschaft nutzten dieses Angebot im zweiten Halbjahr 2009 rund 7.400 Mal. Lt. einer Untersuchung der Knappschaft nutzen überwiegend Angehörige dieses Angebot.

Die Berater unterstützen mit Informationen über alle Sozialleistungen, Hilfe bei Sorgen und Fragen von Hilfebedürftigen und deren Angehörigen, aber auch zu den Leistungen der Pflegeversicherung.

Häusliche Krankenpflege jetzt auch in der Kutzzeitpflege möglich

Juni 2010 - Zukünftig haben auch Patienten der Kurzzeitpflege einen Anspruch auf Leistungen der häuslichen Krankenpflege, bezahlt von den Krankenkassen Krankenkassen. Allerdings dürfen diese Patienten nicht pflegebedürftig nach § 14 SGB XI sind. Sterbenden Menschen steht zudem, unabhängig von ihrem Aufenthaltsort, spezielle ambulante Palliativversorgung (SAPV) zu. Bisher war beides nicht vorgesehen, jedoch wird dies durch Änderungen der entsprechenden Richtlinien zur SAPV und zur häuslichen Krankenpflege möglich.

Bildungsinitiative für Pflegeberufe in Baden-Württemberg

Mai 2010 - Das Land Baden-Württemberg startet eine umfassende Bildungsinitiative für den Sektor der Pflegeberufe. Der Stuttgarter Landtag hat vergangene Woche mit der Beratung einer Novelle des Landespflegegesetzes begonnen, wonach der Weg zum Pflegeberuf für sämtliche Bildungsabschlüsse attraktiver ausgestaltet werden soll. Ein Highlight: Jugendlichen ohne Schulabschluss soll eine Ausbildung zum Alltagsbetreuer oder Servicehelfer angeboten werden. Wer die Ausbildung als Alltagsbetreuer erfolgreich absolviert, erhält zugleich den Hauptschulabschluss.
Mit dem Gesetzentwurf legt Baden-Württemberg als erstes Bundesland ein Gesamtkonzept für den Ausbau der Pflegeberufe und der Berufe im Vor- und Umfeld der Pflege vor. Ausgehend vom prognostizierten Bedarf soll das Reservoir an Pflegekräften deutlich aufgestockt werden. Nach einem gestuften Modell soll sowohl die Ausbildung in den einfachen Versorgungs- und Betreuungsberufen als auch die Qualifikation zur akademisch ausgebildeten Pflegekraft intensiviert werden.

12. Mai 2010: Internationaler Tag der Pflege - Schwerpunkt chronisch Kranke

Mai 2010 - Der internationale Aktionstag Tag der Pflege wird in Deutschland seit 1967 am Geburtstag von Florence Nightingale veranstaltet. In diesem Jahr widmet er sich der Pflege chronisch kranker Menschen. Weltweit steigt die Zahl chronisch Erkrankter seit Jahren stark an und stellt die Gesundheitssysteme vor große Herausforderungen. Besonders im Blickpunkt stehen dabei Diabetes und andere
Stoffwechselerkrankungen, Herz-/Kreislauferkrankungen, Atemwegserkrankungen und Krebs, sie sind die häufigsten Todesursachen weltweit. 

Wiedererwecktes Trauma - Warum bei der Pflege schreckliche Erinnerungen wieder hochkommen können

April 2010 - Angehörige oder Altenpfleger erleben gelegentlich heftige Abwehr, wenn sie pflegebedürftigen älteren Frauen bei intimen Angelegenheiten helfen wollen. Manchmal reagieren die Frauen auch verwirrt, apathisch oder gar aggressiv. Dies könnten Zeichen sein, dass bei ihnen Erinnerungen an sexuelle Gewalt in Jugendtagen wieder aufgebrochen sind, erklärt die Altenpflegerin und Psychotraumatologin Martina Böhmer aus Bielefeld im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Heute hochbetagte Frauen haben als Jugendliche oder junge Erwachsene den Zweiten Weltkrieg erlebt. Genaue Zahlen gibt es nicht, aber Forscher gehen von zwei Millionen vergewaltigter Frauen aus. "Viele Betroffene haben ihre Erlebnisse verdrängt, um überhaupt überleben zu können", erklärt Böhmer. "Im Alter brechen Strategien, das Schreckliche zu verdrängen, schnell zusammen." Bei der Pflege kommt es häufig zu Situationen, in denen sie sich hilflos fühlen - so wie bei der Vergewaltigung. Böhmer rät dem Pflegepersonal, an solche Möglichkeiten zu denken, das Gespräch anzubieten, aber auch zu akzeptieren, wenn dies abgelehnt wird. Im Zweifel sollten die Pflegenden ihre Vorstellungen von Hygiene hintanstellen und den Willen der Patientin respektieren. "Die Frauen wurden oft im Beisein anderer vergewaltigt", erklärt Böhmer. Deshalb sei es auch ratsam, auf individuelle Pflege zu pochen, also nicht vor den Augen anderer - wie es in Pflegeheimen of geschieht.

Quelle: "Senioren Ratgeber" 4/2010

Pflegedienste erreichen durchschnittlich Note 2,2

April 2010 - Die ambulanten Pflegedienste haben bisher bei den MDK_prüfungen mit einer durchschnittlichen Gesamtnote von 2,2 abgeschnitten. Das geht aus der aktuellen Statistik der Datenclearingsstelle Pflege hervor. Geprüft wurden bisher im ganzen Bundesgebiet 877 Pflegedienste. Die Note verteilt sich auf die Bereiche "Pflegerische Leistung“ (2,8), "ärztlich verordnete pflegerische Leistung“ (2,1) sowie "Dienstleistung und Organisation“ (1,7).
Jedoch wurden bisher noch nicht in allen Bundesländern Dienste überprüft.
Von den stationären Einrichtungen sind bislang 2.946 überprüft worden. Sie erreichten durchschnittlich die Gesamtnote 2,0.

 

Das Alzheimer Telefon

April 2010 - Die deutsche Alzheimer Gesellschaft hat bundesweit unter der einheitlichen Telefonnummer 01803-171017 das Alzheimer-Telefon eingerichtet.

Hier können sich Angehörige, Betroffene und Helfer Antworten und Hilfestellungen bei allen Fragen zur Demenz und insbesondere zur Alzheimer Krankheit holen.

Die Beratungszeiten sind

  • Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 18.00 Uhr
  • Freitag von 9.00 bis 15.00 Uhr.

(Telefonkosten bei Anrufen aus dem deutschen Festnetz 9 Cent pro Minute).

Alkohol und Medikamentenmissbrauch

April 2010 - Alkohol- und Medikamentenmissbrauch ist auch im Alter keine Seltenheit, wird in der Praxis aber immer noch stiefmütterlich behandelt. Um dies zu ändern, hat das Bundesgesundheitsministerium ein Förderprogramm aufgelegt. Gefördert werden lokale und regionale Modellprojekte, die neue Kooperationen zu innovativen und bedarfsgerechten Qualifizierungsmaßnahmen von Fachkräften der Alten- und Suchthilfe entwickeln. Die Modellprojekte können stationär, ambulant oder sektorenübergreifend, z.B. an Altenpflegeschulen, angesiedelt sein. Voraussetzung ist ein Eigenanteil von mindestens zehn Prozent. Für den Förderschwerpunkt sind insgesamt rund 600.000 Euro pro Jahr für fünf bis acht Projekte vorgesehen.

Das Glück der späten Jahre

Ältere Menschen lassen sich von negativen Gefühlen nicht lange bremsen

März 2010 - Ältere Menschen sind zufriedener als junge. Das beruhe auf dem unterschiedlichen Umgang mit negativen Gefühlen, berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf Psychologen des Berliner Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung. Jugendliche verharren häufig in schlechter Stimmung, während ältere Menschen zum Beispiel Ärger eher dämpfen wollen. Die Erklärung: In der Jugend dienen negative Gefühle auch der Abgrenzung zu Erwachsenen. Ältere dagegen messen dem emotionalen Wohlbefinden in der verbleibenden Lebenszeit mehr Bedeutung bei.

Quelle: Apothekenumschau 3/2010 B

Aus Fehlern lernen – neues KDA-Konzept

März 2010 - Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) hat ein neues Managementkonzept entwickelt, das auf einer offenen Fehlerkultur basiert. Das Konzept bietet Mitarbeitern eine für ihre Pflegeeinrichtung betriebene Kommunikationsplattform. Dort können sie (wahlweise auch anonym) Fehler benennen und Fehlervermeidungsstrategien diskutieren. “Wenn Versäumnisse im Pflegealltag zwischen Mitarbeitern und der Leitungsebene ehrlich kommuniziert werden, verbessert sich die Qualität der Pflege und gleichzeitig die Unternehmenskultur grundlegend,” so KDA-Geschäftsführer Peter Michell-Auli.

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PKV will eigenen Pflege-TÜV

März 2010 - Der Medizinische Dienst des Spitzenverbands Bund der Krankenkassen (MDS) bekommt Konkurrenz: Die private Krankenversicherung (PKV) plant ihren eigenen Pflege-TÜV. “Wir wollen die Prüfungsarbeit mit eigenem hochqualifizierten Fachpersonal erfüllen”, so der PKV-Vorsitzende Reinhold Schulte vergangenen Mittwoch der “Süddeutschen Zeitung”.
Ab 2011 soll die hauseigene “Medicproof” zehn Prozent der gesamten Prüfungslast von jährlich 23.000 Einrichtungen tragen können. Allerdings sei die PKV für ihr Modell auf Aufträge durch die Pflegekassenverbände angewiesen. Nur diese könnten sie ermächtigen, Pflegeeinrichtungen gegebenenfalls unangemeldet zu betreten und dort zu prüfen. Die PKV hofft jetzt auf Unterstützung durch Bundesgesundheitsminister Rösler (FDP).

Pflegebedarf verdoppelt sich bis 2050

März 2010 - Die Zahl der Pflegebedürftigen im Alter von 60 Jahren und älter dürfte sich bis 2050 mehr als verdoppeln. Zu diesem Ergebnis kommt das Statistische Landesamt Rheinland-Pfalz in Analyse über die Auswirkungen des demografischen Wandels auf den künftigen Pflegebedarf in den einzelnen Regionen des Bundeslandes.
Allein bis 2020 werden nach den Berechnungen benötigte Pflegeleistungen um rund 30 Prozent zunehmen - sowohl ambulant als auch stationär. Diese Prognose mache deutlich, wie wichtig es sei, den Grundsatz “ambulant vor stationär" konsequent umzusetzen, sagte die rheinland-pfälzische Sozialministerin Malu Dreyer anlässlich der Veröffentlichung der Analyse.

Relaunch von PRO ALTER - Kuratorium Deutsche Altershilfe positioniert sein Fachmagazin neu

März  2010 - Mit frischerem Layout und neuen Rubriken bringt das Kuratorium Deutsche Altershilfe jetzt sein Fachmagazin PRO ALTER auf den Markt. Titelthema in der soeben erschienenen Ausgabe ist die neue Studie zum altersgerechten Bauen und Wohnen. Die im Rahmen des Forschungsvorhabens "Marktprozesse und wohnungspolitischer Handlungsbedarf" des Bundesbauministeriums durchgeführte repräsentative Befragung von 1.000 Seniorenhaushalten hat unter anderem ergeben, dass gerade einmal fünf Prozent aller Altershaushalte in Wohnungen leben, die als barrierefrei bzw. barrierearm gelten.  

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Seniorenservicebüros in Niedersachsen

März 2010 - In Niedersachsen sind mittlerweile 27 vom Land geförderte Seniorenservicebüros aktiv. Die Seniorenservicebüros unterstützen ältere Menschen dabei, ihren Alltag möglichst unabhängig und eigenständig zu leben. Sie bauen ein lokales Netzwerk von ehrenamtlichen, nachbarschaftlichen und professionellen Anbietern auf.

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Familien-Pflegezeit

März 2010 - Die frühere Familienministerin und jetzige Vorsitzende des Dachverbands der Senioren-Organisationen BAGSO, Ursula Lehr, unterstützt die Initiative von Bundesministerin Kristina Schröder ausdrücklich. „Es geht nicht um eine Korrektur der Pflegeversicherung, sondern um die Vereinbarkeit der häuslichen Pflege mit der Berufstätigkeit der Pflegenden. Diese Frage ist wichtig, denn wir wissen aus Studien, dass sich, wer nicht nur zu Hause bleibt, mit der Pflege leichter tut. Mit einer Freistellung allein ist es daher nicht getan.“

Pressemitteilung

Kritik an der Benotung von Pflegheimen reißt nicht ab

Februar 2010 - Gut gemeint ist nicht genug. Seit Ende 2009 werden Heime und ambulante Dienste öffentlich mit Noten von sehr gut bis mangelhaft bewertet. Geprüft und beurteilt wird vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK). Bei den bisher veröffentlichten Gesamtnoten liegt der Durchschnitt nahe 2 - viel zu gut, sagen Kritiker. Die bayerische Sozialministerin Christine Haderthauer nannte das Projekt schon Mitte 2009 "reine Volksverdummung".

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Palliativstationen: Wie viel Tod verträgt das Team?

Ferbruar 2010 - Der Tod ist auf Palliativstationen immer gegenwärtig - eine große Belastung für die Mitarbeiter. Wie sie damit umgehen, haben Forscher aus Bonn und Göttingen in einer bundesweiten Befragung DGSS-Studie untersucht. Das Ergebnis: Besonders belastend sind Todesfälle in kurzer Folge. Schnell aufeinander folgende Todesfälle werden als anstrengender empfunden als gleichmäßig mit Abständen erfolgende, auch wenn die Gesamtzahl in einer Zeitspanne gleich ist.

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Pflegende Angehörige entlasten Kassen

Februar 2010 - Wird ein Demenzkranker zu Hause von Angehörigen betreut, spart die Kasse viel Geld: Statt rund 47.000 Euro im Jahr (Kosten der Versorgung zu Hause durch Pflegekraft oder Haushalthilfe) müssen die Kassen nur rund 10.000 Euro jährlich an Pflegegeld zahlen. Angehörige in ihrer Arbeit mehr zu unterstützen ist daher nach Ansicht der Initiative Demenzversorgung in der Allgemeinmedizin (IDA) unabdingbar.
Wie solche Hilfsangebote aussehen können, wurde in der IDA-Studie untersucht. An dem Gemeinschaftsprojekt der AOK Bayern, des AOK-Bundesverbands und der Pharmafirmen Pfizer und Eisai nahmen zwischen Juni 2005 und Februar 2009 insgesamt 390 Patienten mit leichter oder mittelschwerer Demenz und deren Angehörige in Mittelfranken teil.

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Alzheimer Gesellschaft fördert Forschung bei nicht-medikamentösen Therapien

Februar 2010 - Mit bis zu 150.000 Euro will die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V. Selbsthilfe Demenz (DAlzG) in diesem Jahr Forschungsvorhaben unterstützen. Gefördert werden Projekte im Bereich der nicht-medikamentösen Therapien bei Demenz.
Personen oder Institutionen, die ein Forschungsprojekt in diesem Themenbereich (Laufzeit maximal drei Jahre) durchführen wollen, können sich um eine Förderung bewerben. Bewerbungen müssen bis zum 31. Mai 2010 eingereicht werden.

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Pflegereform

Februar 2010 - Die Vorbereitungen für die nächste Pflegereform sollen offenbar noch in diesem Jahr beginnen: Nach einem Bericht in der Ärzte Zeitung  kündigte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Annette Widmann-Mauz (CDU), dies auf dem Fachkongress Pflege 2010 an. Die Koalition plant, die Pflegeversicherung durch eine Kapitaldeckung zu ergänzen. Auch soll der in der Amtszeit von Ulla Schmidt erarbeitete neue Pflegebedürftigkeitsbegriff umgesetzt werden.

Zwei Drittel der Deutschen wissen nichts von ihrem Recht auf kostenlose Hilfe

Februar 2010 - Jeder sechste Deutsche ist pflegebedürftig oder hat ein zu pflegendes Familienmitglied. Doch nur wenige machen von ihrem Recht auf eine kostenlose und unabhängige Pflegberatung Gebrauch. Der Grund: Zu wenig Bundesbürger wissen, dass sie seit einem Jahr einen Anspruch auf diese Hilfsangebote haben. So sind zwei Drittel beispielsweise nicht darüber informiert, dass sie sich jederzeit telefonisch von Experten zu allen Fragen rund um das Thema Pflege beraten lassen können. Bei den von Pflegebedürftigkeit am stärksten betroffenen älteren Menschen liegt der Anteil sogar noch deutlich höher. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF).

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Angst vorm Alter

Januar 2010 - Von Deutschlands Teenagern erhofft sich rund jeder Sechste (17,5 %) ein möglichst langes Leben. Mit den Jahren nimmt dieser Wunsch dann allerdings deutlich ab. Laut einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau" sehen viele das Älterwerden mehr und mehr skeptisch. Im Durchschnitt aller Altersklassen wünscht sich nicht einmal mehr jeder zehnte Deutsche (9,0 %), möglichst alt zu werden. Vor allem eine mögliche Abhängigkeit als Pflegefall macht den Menschen dabei Angst. So sagt jeder Zweite (49,4%), das Leben habe keinen Sinn mehr, wenn man pflegebedürftig und von anderen Menschen abhängig sei. Fast ebenso viele (46,5 %) glauben, dass einem mit zunehmendem Alter die Schicksalsschläge das Leben immer unerfreulicher erscheinen lassen.

Quelle: "Apotheken Umschau"

Welche Möglichkeiten es gibt, ärztliche Behandlungsfehler nachzuweisen

Januar 2010 - Wer sich als Opfer eines ärztlichen Fehlgriffs empfindet, braucht einen langen Atem, um dies nachzuweisen, denn die Beweislast liegt beim Patienten. Nur bei einem "groben Behandlungsfehler" muss der Arzt nachweisen, korrekt gehandelt zu haben. Doch schon, was ein grober Fehler ist, kann ein langwieriger Streitfall sein.

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Warum Patienten lernen sollten, sich nicht nur als Kranke zu sehen

Januar 2010 - Ein Herzkranker kann zum Beispiel sehr gesunde Gelenke haben, ein Rheumatiker ein gesundes Herz und ein herzkranker Rheumatiker ein sehr fittes Gehirn. Niemand ist nur krank, er hat stets auch gesunde Anteile. Der Göttinger Medizinsoziologe Dr. Ottomar Bahrs rät Ärzten, die Kranken öfter mit den ihnen verbleibenden Möglichkeiten zu konfrontieren, sie zu fragen, wie sie diese nutzen möchten und dabei Hilfen anbieten. Viele ältere Menschen seien sich etwa ihrer "Krisenerfahrung" gar nicht bewusst. Der Arzt könne sie daran erinnern, welche Schwierigkeiten sie schon gemeistert haben und so Mut machen, auch das neue Problem anzupacken. Manchmal handelt es sich dabei um die Einsicht in das Unabänderliche: "Chronische Krankheiten lassen sich in der Regel nicht ausmerzen, man muss sie als Teil des Lebens begreifen", so Bahrs.

Quelle: "Senioren Ratgeber" 1/2010

Bundesapothekerkammer aktualisiert Leitlinie zur Versorgung von Bewohnern in Pflegeheimen

Januar 2010 - Die Bewohner von Pflegeheimen werden von wohnortnahen Apotheken individuell und zuverlässig mit Arzneimitteln und Medizinprodukten versorgt. Damit diese Leistung dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik entspricht, hat die  Bundesapothekerkammer ihre Leitlinie überarbeitet.

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Stressige Angehörige

Januar 2010 - Altenpfleger sollten stärker für die Begleitung der Angehörigen von Pflegebedürftigen geschult werden. Dazu raten Wissenschaftler des Instituts für Arbeitswissenschaft (IAW), berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Das IAW hatte in einer Befragung von Altenpflegern erfahren, dass diese sich von den Angehörigen der Bewohner stärker beansprucht fühlen als von den Pflegebedürftigen selbst. Verwandte und Freunde der Heimbewohner erwarteten häufig ein besonders hohes Maß an Freundlichkeit und Flexibilität.

Quelle: "Senioren Ratgeber" 1/2010

Infekte beschleunigen Alzheimer Nach einer Entzündung nimmt der geistige Verfall doppelt so schnell zu

Dezember 2009 - Für Alzheimer-Patienten kann ein Schnupfen, eine Magen-Darm-Grippe oder eine Harnwegsentzündung besonders folgenschwer sein, berichtet die "Apotheken Umschau". Laut einer Studie der Universität Southampton (England) beschleunigen Infektionen außerhalb des Gehirns den geistigen Verfall. Der Erinnerungsverlust schreite doppelt so schnell fort als bei Alzheimer-Patienten ohne Infekt. Die Forscher vermuten, dass Botenstoffe der Entzündungsreaktion dafür verantwortlich sind.

Quelle: "Apotheken Umschau" 12/2009 A

Warum eine Vorsorgevollmacht die Patientenverfügung erst schlagkräftig macht

Dezember 2009 - Wer eine Patientenverfügung verfasst, sollte auch an eine Vorsorgevollmacht denken. Denn die legt fest, wer für den Fall, dass man selbst keine Entscheidung mehr fällen kann, die Anweisungen der Patientenverfügung durchsetzen soll. Auch die Entscheidung über finanzielle, rechtliche und andere persönliche Belange können in der Vorsorgevollmacht einer Person des Vertrauens übertragen werden. Eltern, Partner oder Kinder sind keineswegs automatisch dazu berechtigt. Liegt keine Vollmacht vor, kann ein Gericht einen Betreuer bestellen. "Häufig gibt es eben jemanden, dem man lieber seine persönlichen Dinge anvertraut als einem Betreuer, den das Gericht bestimmt", sagt Thomas Diehn, Leiter des Vorsorgeregisters der Bundesnotarkammer, in der "Apotheken Umschau". Ausführliche Informationen und Musterformulare einer Vorsorgevollmacht finden sich auf der Internetseite des Bundesjustizministeriums (www.bmj.de) unter der Rubrik "Service" und dort unter "Publikationen".

Quelle: "Apotheken Umschau" 12/2009 A

Ambulante Versorgungslücken bringen aus der Klinik entlassene Patienten in Not

Dezember 2009 - Wer aus dem Krankenhaus entlassen wird und etwa, weil er noch nicht gehfähig ist, die eigene Versorgung nicht schafft, kann dadurch in zusätzliche Not geraten. Krankenversicherungen haben einen Ermessensspielraum, ob sie in solchen Fällen Hilfe gewähren. Noch müssen Betroffene dafür aber an den meisten Orten individuell kämpfen. Man sollte sich schon vor der Klinikaufnahme genau erkundigen, wie es danach weitergeht und welche Leistungen einem zustehen. Und wenn die die Kasse sich für nicht zuständig hält? Widerspruch einlegen kann sich lohnen.

Quelle: "Senioren Ratgeber" 11/2009

Deutsche auf Pflegefall nicht vorbereitet Ältere Menschen sind besonders schlecht über Hilfsmöglichkeiten informiert

November 2009 - Sechs von zehn Deutschen haben noch nie von den Mitte 2008 beschlossenen Leistungsverbesserungen in der Pflegeversicherung gehört. Selbst unter den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen ist nur jeder zweite über zusätzliche Unterstützungsleistungen, beispielsweise für die Betreuung von Demenzkranken, informiert. Die Bundesbürger wissen damit nicht, welche Rechte ihnen im Pflegefall zustehen und welche Möglichkeiten zur Hilfe es gibt. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Bevölkerungsbefragung des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag des Instituts für Management und Wirtschaftsforschung (IMWF).

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Ein Tipp, die Übersicht bei der Einnahme von Tabletten zu behalten

November 2009 - Ältere Menschen nehmen am Tag im Durchschnitt mehr als drei Tabletten ein. Dabei kann man schon einmal ins Grübeln kommen: "Habe ich schon oder muss ich noch?" Das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" gibt den Tipp einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe weiter: Bei der Einnahme etwas Ungewöhnliches tun - zum Beispiel auf den Tisch klopfen. So behalte man den Vorgang besser im Kopf, folgern die Wissenschaftler aus ihren Experimenten. Eine gute Möglichkeit, die Übersicht zu behalten, sind auch Dosierhilfen aus der Apotheke.

Quelle: "Senioren Ratgeber" 11/2009

Gute Innenarchitektur hebt die Lebensqualität älterer Menschen in Heimen

November 2009 - Eine gute Innenraumgestaltung trägt entscheidend zum Wohlbefinden von Bewohnerinnen und Bewohnern und den Mitarbeitenden in Altenpflegeeinrichtungen bei. Darauf weist das Titelthema der gerade erschienenen Ausgabe von PRO ALTER hin. Im Fachmagazin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) plädiert KDA-Geschäftsführer Dr. Peter Michell-Auli dafür, dass die Einrichtungen der Altenhilfe neben der Funktionalität mehr Gewicht auf Aspekte der Wohnlichkeit legen sollten, da somit die Lebensqualität ihrer Bewohnerinnen und Bewohner gesteigert werde. Zudem sollten diese auch stärker in Gestaltungsfragen mit einbezogen werden.

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Diakonisches Altenpflegeheim bekommt Tierschutzpreis Baden-Württemberg

November 2009 - Als erstes Altenpflegeheim in Baden-Württemberg hat das evangelische Altenpflegeheim Sonnhalde in Neuenbürg am  2. November den Tierschutzpreis 2009 des Landes Baden-Württemberg in Verbindung mit dem Sonderpreis „Mensch und Tier“ der Caritas Gemeinschaftsstiftung und der Anna und Helmut Scharf-Stiftung verliehen bekommen. Dabei wurden vor allem der Umgang des Heimes mit Tieren im Zusammenhang mit den Heimbewohnern und die artgerechte Haltung ausgezeichnet.

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Menschen mit Patientenverfügung legen oft auch die Art der Betreuung fest

November 2009 - Jeder achte Bundesbürger (12,5 %) will bei seiner Betreuung im Krankheits- oder Pflegefall nichts dem Zufall überlassen. Jeder Zehnte (10,2 %) gibt bei einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des "Senioren Ratgeber" auch an, er hätte in einer so genannten Betreuungsverfügung festgelegt, welche konkrete Person von einem Vormundschaftsgericht als Betreuer eingesetzt werden sollte, falls man einmal wichtige Angelegenheiten nicht mehr selbst regeln kann. Einige Befragte haben sogar festgelegt, welche Menschen sie auf keinen Fall an ihrem Pflegebett sehen möchten: Jeder 13. der Bürger (7,7 %), die eine Betreuungsverfügung erstellt haben, haben für sich ausdrücklich vermerken lassen, welche Personen einmal "keinesfalls" die Verantwortung für sie übernehmen sollen.

Quelle: "Senioren Ratgeber" 11/2009

Motivation 60+

Oktober 2009 -Das Fraunhofer IAO entwickelt im Rahmen des Projekts »Motivation 60+« in Zusammenarbeit mit anderen Partnern aus Industrie und Forschung ein System, welches mit geeigneten Fitnessangeboten vor allem Personen ab 60 Jahren zu gesunder körperlicher Bewegung motivieren soll.

Obwohl den meisten klar ist, dass für die Erhaltung der körperlichen und auch der geistigen Fitness ausreichende Bewegung überaus wichtig ist, kann man sich  nicht immer zu regelmäßiger sportlicher Betätigung überwinden.

Mit Hilfe dieses Systems soll es nun leichter werden, vor allem Personen ab 60 Jahren zu motivieren.

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Was Partner von Menschen, die an einer Depression leiden, bedenken müssen

Oktober 2009 - Psychiater finden bei etwa der Hälfte der Partner von Depressionspatienten ebenfalls Anzeichen einer Schwermut. "Das hängt damit zusammen, dass depressive Personen entscheidungsschwach sind und ständig alles abwägen müssen", erklärt Dr. Jeannette Bischkopf, Diplom-Psychologin im Arbeitsbereich klinische Psychologie und Psychotherapie der Freien Universität Berlin, in der "Apotheken Umschau". In dieser Situation muss der Gesunde viele Aufgaben in der Partnerschaft und Familie übernehmen. "Das wiederum vermehrt den Stress, die Angst und Sorge, wie das Leben in der Schieflage weitergehen soll", so Bischkopf. Die Psychologin beruhigt aber auch: Sobald der Depressive sich behandeln lasse, verbessere sich auch die Situation der Angehörigen. "Diese sollten sich ausführlich über die Krankheit informieren und sich vom Arzt oder Klinikpersonal in die Behandlung einbeziehen lassen." Daneben empfiehlt Bischkopf auch eine Paartherapie. Die Beziehung verbessere sich und Rückfälle würden seltener. "Nicht zuletzt ist es wichtig, für sich selbst zu sorgen", rät sie. Der gesunde Partner müsse lernen, nicht nur den kranken Angehörigen im Blick zu haben, sondern auch sein eigenes Leben: Gute Freunde, interessante Hobbys, wohlige Entspannung - das schaffe Freiräume und gebe Kraft.

Quelle: "Apotheken Umschau" 10/2009

Körpernahe Fixierungen

In der Altenpflege darf es nach Meinung von Experten keine körpernahen Fixierungen als Behandlungsmaßnahme mehr geben. In den nächsten drei bis fünf Jahen sollte sie in Deutschland abgeschafft werden, plädieren der Jurist Thomas Klie, Evangelische Hochschule Freiburg, und der Mediziner Clemens Becker vom Robert-Bosch Krankenhaus in Stuttgart.

Welche Möglichkeiten es gibt freiheitsbeschränkende Maßnahmen in Pflegeheimen zu reduzieren bzw. ganz auf sie zu verzichten finden Sie hier:

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Menschliche Nähe als Medizin

Oktober 2009 - Demenzkranke profitieren von einer guten Beziehung zu pflegenden Angehörigen, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Ein enges Verhältnis verlangsamt den Krankheitsverlauf - im besten Fall so gut wie Arzneien gegen die Alzheimer-Krankheit. Das fanden US-Forscher heraus, die 167 Familien mit einem demenzkranken Angehörigen über vier Jahre begleitet hatten.

Quelle: "Senioren Ratgeber" 10/2009

Erste Pflegenoten zeigen gute und schlechte Qualität der Heime - Transparenzkriterien wirken

Oktober 2009 - Oktober 2009 - Vin Juli bis bis Mitte September sind in Deutschland die ersten 1057 Pflegeheime nach den Regeln der neuen Pflegenoten geprüft worden. Über 700 Einrichtungen wurde durch die Prüfer des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung (MDK) "sehr gute" oder "gute" Qualität bescheinigt; 73 Heime erhielten dagegen in der Gesamtnote nur "ausreichend " und zwölf sogar nur die Gesamtnote "mangelhaft". 256 Häuser bekamen die Gesamtnote "befriedigend".

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Von wegen "Altes Eisen"

Oktober 2009 - Schöner leben im Seniorenalter? Die Älteren von heute sind fitter als früher, meinen die Deutschen. Sowohl die medizinische Versorgung als auch die Beschäftigung mit neuen Technologien und Medien halte sie jung. Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag der "Apotheken Umschau". Die große Mehrheit (91,4%) sagt, die Lebensqualität im Alter sei wegen der modernen Medizin und mehr Serviceangeboten sogar gestiegen. Neun von zehn Befragten (90,1%) führen an, die Älteren von heute seien anders aufgewachsen und hätten andere Ansprüche an ihr Leben als die Generationen vor ihnen. Acht von zehn (83,6%) sehen den Grund für geistige Frische im Alter in der Möglichkeit, sich über die Medien auf dem Laufenden zu halten und über alles zu informieren. Auch die Auseinandersetzung mit neuen Entwicklungen (77,1%) und Technologien halte geistig jung. Sieben von zehn Befragten (70,2%) meinen, man müsse heute weniger körperlich arbeiten, so dass man später auch körperlich fitter sei.

Quelle:  "Apotheken Umschau"

Bundesweite Woche des Sehens startet am 8. Oktober

Oktober 2009 - Die achte Woche des Sehens findet vom 8. bis 15. Oktober 2009 statt. Augenärzte, Selbsthilfe-Organisationen und internationale Hilfswerke starten in diesem Jahr gemeinsam eine Aufklärungskampagne zum Thema "Wenn die Augen schwächer werden ...".

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Hilflos im Krankenbett - Umfrage: Knapp jeder Fünfte hat Patientenverfügung verfasst

Oktober 2009 - Man liegt im Krankenbett und kann sich nicht rühren. Und nicht mehr selbst über die medizinischen Maßnahmen entscheiden. Vor allem ältere Bundesbürger haben für den Fall der Fälle eine Patientenverfügung verfasst. Viele wollen selbst festlegen, was mit ihnen passiert. Das bestätigen die Ergebnisse einer repräsentativen GfK-Umfrage im Auftrag des "Senioren Ratgebers". Knapp jeder fünfte Bundesbürger (17,8%) hat eine Patientenverfügung abgefasst. Der Anteil steigt jedoch mit dem Lebensalter an. Von den 60- bis 69-Jährigen erstellten bereits mehr als ein Viertel (28,6%), von den ab 70-Jährigen fast vier von zehn (37,8%) der Befragten über eine solche Verfügung. Die ausschlaggebenden Gründe sind unterschiedlich. Fast jeder Zweite hiervon (45,5%) gibt an, dass er jetzt für den Ernstfall noch frei und konkret entscheiden könne, was zu passieren habe. Mehr als jeder Vierte (28,0%) nennt den Rat des Partners bzw. der Partnerin als Grund. Ähnlich viele (24,6%) haben entsprechende Informationen aus den Medien erhalten. Jeder Fünfte (21,3%) sagt, er habe bei Anderen erlebt, wie sie "Opfer der Apparatemedizin" wurden. Die ab 70-Jährigen geben am häufigsten an (49,9%), dass ihre Kinder ihnen zur Verfügung geraten hätten.

Quelle: "Senioren Ratgeber" 10/2009

Sicher und mobil im Alter

September 2009 - Die Lebenserwartung steigt beständig. Heutzutage können sich 60-jährige Männer voraussichtlich auf weitere 20,7 Lebensjahre freuen, 60-jährige Frauen können sogar mit 24,6 Jahren rechnen. Allerdings steigt mit zunehmendem Alter das Sturzrisiko - oft mit gefährlichen Folgen. "Sicher und mobil im Alter - Das Sturzprophylaxe-Poster der Knappschaft" gibt älteren Menschen hilfreiche Tipps, wie sich das Sturzrisiko im Alltag reduzieren lässt. Mit einfachen Gymnastikübungen können sie Balance und Muskelkraft jetzt auch zu Hause trainieren.

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Pflege braucht Markt und Wettbewerb statt Reglementierung und Gleichschaltung

September 2009 - "Interpretationshilfe" der scheidenden Regierung zu ortsüblicher Vergütung in der Pflege. Mit der letzten Pflegereform wurde eine Regelung zur Zahlung ortsüblicher Vergütungen an die Beschäftigten in Pflegeeinrichtungen beschlossen. Dazu haben das Bundesgesundheitsministerium und das Bundesarbeitsministerium eine "Interpretationshilfe" entwickelt, die unmittelbar vor der Bundestagswahl vorgestellt wurde.

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Konfetti im Kopf - Kampagne zum Thema Demenz

September 2009 - Vom 23. Oktober bis 2. November startet in Berlin die Kampagne "Konfetti im Kopf" zum Thema Demenz. Der Hamburger Fotograf Michael Hagedorn arbeitet seit 2005 an einer Langzeitdokumentation über Menschen mit Demenz und begleitet Betroffene und ihre Angehörigen mit der Kamera. So entstanden bewegende Fotomotive, die nun zuerst in Berlin und dann in weiteren Städten die Botschaft "Demenz berührt mit vielen Gesichtern" in die öffentliche Diskussion tragen sollen.

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Die Pflegeversicherung: Überschüsse und tausende von neuen Arbeitsplätzen

September 2009  - Eine gute Einnahmenentwicklung der Pflegeversicherung in den ersten sieben Monaten dieses Jahres - sowie ein solides Finanzpolster von bis zu 4,7 Milliarden Euro - meldete das Bundesministerium für Gesundheit am Montag. Bei Einnahmen von rund 12,17 Mrd. Euro und Ausgaben von rund 11,69 Mrd. Euro habe sich ein Überschuss von knapp 500 Mio. ergeben. Gegenüber dem Vorjahr seien die Beitragseinnahmen bislang um 1,7 % gestiegen. Doch auch die Ausgabenentwicklung verlaufe moderater als geschätzt. Zu verzeichnen sei ein Anstieg von rund 5,9 %. Dennoch: Die mit der letztjährigen Reform eingeführten Leistungsverbesserungen würden von den Pflegebedürftigen zunehmend angenommen.

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Gemischte Gefühle beim Blick aufs Alter

September 2009 - In einer aktuellen Studie des Meinungsforschungsinstituts forsa wurde gefragt, wie sich die Menschen in Deutschland ihr Leben im Alter vorstellen. Im Auftrag der Johanniter-Unfall-Hilfe fragte das Institut nach Erwartungen, Hoffnungen und Ängsten in Bezug auf den letzten Lebensabschnitt.

Danach gefragt, was ihnen persönlich Zuversicht gibt, wenn sie an ihr späteres Leben im Alter denken, nennen 79 Prozent der befragten Bundesbürger zwischen 40 und 60 ihre Familie. 75 Prozent geben an, dass der Gedanke an ihre Selbständigkeit und Unabhängigkeit sie hoffen lässt, im Alter noch gut zurecht zu kommen. 73 Prozent vertrauen auf ihre gute Gesundheit und Fitness, 69 Prozent auf ihren Partner oder ihre Partnerin und 67 Prozent auf ihre Freunde und Bekannte.

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Einsamkeit fördert Demenz Alzheimer ist bei Menschen in Beziehungen seltener

September 2009 - Soziale Kontakte bedeuten geistige Anregung, und das scheint auch das Risiko für Gedächtnisverlust zu senken. Das berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" unter Hinweis auf schwedische und finnische Forscher. Diese haben in einer Langzeitstudie beobachtet, dass Menschen, die in einer Beziehung leben, seltener an Alzheimer erkranken. Auffallend gefährdet für Gedächtnisstörungen sind dagegen Witwen und Witwer. Freunde und Verwandte, aber auch Ärzte sollten sich daher besonders um Personen kümmern, die ihren Partner verloren haben, schlagen die Forscher vor.

Quelle: "Senioren Ratgeber" 9/2009

 

Patientenverfügung

September 2009 - Am 1.09.2009 tritt das vom Deutschen Bundestag am 19.06.2009 beschlossene neue Gesetz zur Regelung der Patientenverfügung (3. Gesetz zur Änderung des Betreuungsrechts) in Kraft.

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Otto-Mühlschlegel-Preis "Zukunft Alter"

August 2009 - Mit dem Otto-Mühlschlegel-Preis „Zukunft Alter“ würdigt die Robert Bosch Stiftung außergewöhnliche Leistungen älterer Menschen. Der Preis will die Potentiale des Alters und die damit verbundenen Chancen und Möglichkeiten einer älter werdenden Gesellschaft aufzeigen.

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Gefragt ist Dr. Verlässlich: Was Klinikpatienten wünschen und was sie stört

August 2009 - Heute Frau Dr. Müller, morgen Herr Dr. Maier: Häufiger Personalwechsel gehört in großen Kliniken zum Alltag. Bei Patienten kommt so etwas schlecht an, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Dr. Christian Schmidt hat anhand von rund 18000 Fragebögen in den Universitätskliniken Kiel und Lübeck herausgefunden, dass die Patienten sich einen regelmäßigen Kontakt zu den Ärzten wünschen. Die meisten Klagen aber beträfen die Sauberkeit, berichtet er. Ältere Patienten zeigen sich in den Kommentaren weniger kritisch als jüngere.

Quelle: "Senioren Ratgeber" 8/2009

 

Pflegefall für einen Tag Altenpfleger proben den Rollentausch, um ihre Klientel besser zu verstehen

August 2009 - In manchen Pflegeheimen in Deutschland trifft man immer mal wieder gesunde, jüngere Menschen im Rollstuhl oder im Bett an. Grund: Rollentausch. Mitglieder des Personals sollen sich tageweise fühlen wie ein Bewohner. "Schattentag" heißt das Programm, mit dem engagierte Institutionen der Altenpflege ihr Personal für die Bedürfnisse der Heimbewohner sensibilisieren. "Erst war das komisch. Ich wurde ganz schnell wie alle anderen Bewohner hier behandelt", berichtet die Altenpflegerin Kathrin Plotke im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber" über ihre Erfahrung beim Rollentausch im Rudolf-Schloer-Stift der Grafschafter Diakonie in Moers. Wer einmal selbst die Hilflosigkeit erlebt hat, die entsteht, wenn er gefüttert und gewaschen wird, sich die Zähne putzen oder die Windeln wechseln lassen muss, wird den Hilfebedürftigen in Zukunft mit mehr Sensibilität  begegnen, so die Intention des Programms. Experten hoffen, dass selbstkritische Projekte dieser Art Schule machen.

Quelle: "Senioren Ratgeber" 8/2009

 

Neu erschienen LebensZeit: Das Magazin für Pflege

Juli 2009 - Anfang August 2009 erscheint die erste Ausgabe der LebensZeit. Das Magazin unterstützt Menschen, die in ihrer Lebenssituation mit dem Thema Pflege umgehen müssen, vor allem Pflegebedürftige und ihre pflegenden Angehörigen. Die LebensZeit gibt Anregungen, Tipps und Hilfestellung für ein Leben mit Pflege. Die häusliche Pflege - in vertrauter Umgebung und mit professioneller Unterstützung - steht dabei im Zentrum.

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Bundesrat gibt grünes Licht: Heimvertragsrecht bleibt Bundesrecht

Juli 2009 - In seiner heutigen Sitzung hat der Bundesrat abschließend dem neuen Heimvertragsgesetz (WBVG) zugestimmt. Damit werden Heimverträge auch künftig nach bundesweit einheitlichen rechtlichen Regelungen geschlossen. Dieses ist nach Auffassung des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) die wichtigste Konsequenz, die sich aus dem neuen Gesetz ergibt. Dieses tritt zum 01. September dieses Jahres in Kraft.

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Spezialisierte Palliativversorgung zügig umsetzen, Pflegeausbildung zusammenführen! bpa begrüßt Forderungen der Gesundheitsministerkonferenz 2009

Juli 2009 - Die Gesundheitsminister der Länder und des Bundes haben in ihrer Jahreskonferenz in Erfurt zahlreiche Beschlüsse zu aktuellen gesundheits- und pflegepolitischen Themen gefasst und damit auch präzise Forderungen verknüpft. Im Bereich Pflege haben die Gesundheitsminister ausdrücklich begrüßt, dass mit einer gesetzlichen Änderung des § 37 b SGB V auf der Grundlage der Gesundheitsreform die Voraussetzungen für die häusliche Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen erheblich verbessert worden sind. Gleichzeitig forderten sie die Krankenkassen dazu auf, zügig Verträge nach § 132 d SGB V mit ambulanten Pflegediensten zu schließen, um ein flächendeckendes Angebot zur spezialisierten Palliativversorgung auch konkret umzusetzen und zu etablieren.

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Alzheimer vorbeugen - Was ist möglich?

Juli 2009 - Viele Senioren möchten einen Lebensstil leben, der ein aktives und gesundes Älterwerden fördert. Einige haben die Befürchtung, später an Alzheimer zu erkranken. Wie kann ich mich gegen die Alzheimer-Krankheit schützen? Kann man Alzheimer vorbeugen? Diese Fragen werden immer öfter gestellt. Darum hat die Alzheimer Forschung Initiative internationale Studien zur Vorbeugung der Alzheimer-Krankheit ausgewertet und jetzt die wichtigsten Ergebnisse in einer Broschüre zusammengestellt.

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Sportverletzungen bei Senioren selten

Juni 2009 - Wer ein paar Regeln beachtet, kann auch im hohen Alter noch sportlich aktiv sein. Die Angst älterer Menschen, sich beim Sport zu verletzen, ist weitgehend unbegründet. "Eine große deutsche Studie hat ergeben, dass aktive Senioren von Verletzungen kaum betroffen sind", sagt Professor Holger Gabriel, Sportmediziner am Institut für Sportwissenschaften an der Universität Jena, im Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Es spreche nichts gegen einen Einstieg im hohen Alter. "Vorausgesetzt, man beachtet einige Dinge, zum Beispiel, dass Kranke am besten unter professioneller Anleitung trainieren", so Gabriel. Bewegung müsse vor allem Spaß machen. Wer sich zum Beispiel nach einer Fahrradtour nur schlecht erholt, sollte beim nächsten Mal einen Gang herunter schalten. Wichtig sei auch, sich nach der Belastung ausreichend Pausen zu gönnen. "Vermeiden Sie jeden Leistungsdruck. Dieser kann der Gesundheit schaden", mahnt Gabriel. Bei Sorgen, Kummer und Stress rät er allerdings von Sport ab: "Sie sollten Ihren Kopf erst frei bekommen. Am besten geht das durch ausgedehnte Spaziergänge an der frischen Luft im Grünen.

Quelle: "Senioren Ratgeber" 6/2009

Ein kleiner Schritt für den Bundesrat wäre ein großer Schritt für Millionen Schmerzpatienten

Juni 2009 - Ein vom Bundestag kurzfristig verabschiedetes Gesetz sorgt dafür, dass die Palliativmedizin zum verpflichtenden Lehr- und Prüfungsfach für Ärzte wird. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: Die Schmerzmedizin wurde dabei vergessen. Die Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie appelliert darum an die Bundesländer, im Bundesrat dafür zu sorgen, dass Ärzte zum Nutzen von Millionen Patienten in Deutschland endlich auch in Palliativ- und Schmerzmedizin gut ausgebildet werden.

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10 Jahre RAL Gütezeichen für ambulante Pflegedienste

Juni 2009 - Seit 1999 wird ein Zertifizierungsverfahren zu einem Gütezeichen angeboten, das als einziges Qualität und Güte ambulanter Pflege-Dienstleistungen durch Mitglieder des eigenen Berufsstands prüft. Darauf macht der Verein RAL Gütegemeinschaft Qualitätsgeprüfter Ambulanter Pflegedienste e.V. zu seinem zehnjährigen Jubiläum aufmerksam. Pflegeeinrichtungen, die Mitglied der Gütegemeinschaft werden, verpflichten sich, spätestens sechs Monate nach Beitritt das Gütezeichen zu beantragen. Ein unabhängiges Prüfinstitut führt im Auftrag der Gütegemeinschaft die Prüfung durch. Das 1925 vom Deutschen Institut für Gütesicherung und Kennzeichnung e.V. anerkannte RAL-Zertifizierungsverfahren prüft die Qualität von ambulanten Pflegediensten in den Bereichen Struktur- und Prozessqualität sowie Ergebnisqualität.

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Hospizverband: Durchbruch für die Finanzierung der Hospizarbeit erreicht

Juni 2009 - Der Deutsche Hospiz- und PalliativVerband (DHPV) begrüßt die Neuregelung der Finanzierung ambulanter und stationärer Hospizarbeit. Der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestags hat in seiner Sitzung vergangene Woche einen entsprechenden Gesetzentwurf beschlossen. Die Vorschläge des DHPV seien vollständig übernommen worden.
Vorausgegangen war eine umfassende Studie des DHPV bei allen stationären Hospizen in Deutschland sowie mehreren Hundert ambulanten Hospizdiensten. Die Ergebnisse hätten gezeigt, dass die bisherigen Regelungen vor allem in den letzten beiden Jahren zu einer Schieflage in der Finanzierung der Hospizarbeit geführt haben. Besonders ambulante Hospizdienste seien wirtschaftlich bedroht.

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Pflegegeld läuft auch bei Krankenhausaufenthalt weiter

Juni 2009 - Der Deutsche Bundestag hat am vergangenen Freitag neue Regelungen zum Assistenzpflegebedarf im Krankenhaus beschlossen. Bisher konnten Menschen mit Behinderungen, die auf eine Assistenzpflege angewiesen waren, die gewohnten Pflegekräfte bei einem Krankenhausaufenthalt nicht mitnehmen. Das ist künftig möglich: Menschen mit Behinderung stehen auch im Krankenhaus die gewohnten Pflegekräfte zur Verfügung. Die Kosten für deren Übernachtung und Verpflegung werden von den Kassen übernommen.

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Fitter mit Musik

Juni 2009 - Chorleiter Gotthilf Fischer und Mediziner sind sich einig: Musik hilft Senioren gesund und glücklich zu bleiben.

Musik hat eine positive Wirkung auf das Wohlbefinden von Menschen jeden Alters. Für Senioren bietet sie zusätzlich eine Möglichkeit, gemeinsam etwas zu erleben und sich fit zu halten.

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Stipendienausschreibung: Welchen Beitrag leisten freiwillig Engagierte für das Gemeinwohl älterer Menschen?

Juni 2009 - Bürgerschaftliches Engagement wird in Politik und Wissenschaft intensiv diskutiert. Da erst wenige Erkenntnisse darüber vorliegen, welchen Anteil Bürgerinnen und Bürger freiwillig zur Lösung sozialer Problemlagen beisteuern, steht die diesjährige Stipendienausschreibung des Heidelberger Doktorandenkollegs "Bürgerschaftliches Engagement" unter dem Leitmotiv "Der gesellschaftliche Beitrag von Freiwilligen - Engagement für ältere Menschen in Bildung, Integration und Arbeitsmarkt".

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Sport-Ratschläge kommen nicht an - Zu wenig ältere Menschen nutzen gesundheitsfördernde Aktivitäten

Juni 2009 - Obwohl die Wissenschaft immer wieder neue Beweise liefert, wie vorteilhaft schon leichte sportliche Betätigung für die Gesundheit im Alter ist, pflegt nur etwa jeder siebte Bundesbürger über 60 Jahren einen aktiven Lebensstil, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Ein dem Alter und den individuellen Möglichkeiten angepasster Sport wirkt vorbeugend gegen das Entstehen vieler Krankheiten und kann bei bestehenden Leiden helfen, diese zu mildern und die Heilung zu fördern. Trotz aller Aufklärung fühlten sich viele ältere Menschen zu alt oder zu krank und meinen, dass sie ihre Fitness nicht verbessern könnten, obwohl Studien das Gegenteil beweisen, beklagt Dr. Sabine Eichberg von der Sporthochschule Köln die Situation. Andere seien überfordert, aus dem breiten Angebot das Richtige für sich auszuwählen. "Wir müssen Aktivität verstärkt im Umfeld von Älteren anbieten - in der direkten Nachbarschaft und ohne große Einstiegshürden", so ihre Forderung. Ärzte in Norwegen zum Beispiel können Bewegung auf Rezept verschreiben. Das wünschen sich Sportmediziner auch für die Bundesrepublik.

Quelle: Senioren Ratgeber 6/2009

Heimvertragsrecht bleibt einheitliches Bundesrecht

Mai 2009 - Bundestag beschließt in 2. und 3. Lesung Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG.  Heimverträge werden auch zukünftig nach bundesweit einheitlichen rechtlichen Regelungen geschlossen. Dieses ist die wichtigste Konsequenz, die sich aus dem heutigen Beschluss des Bundestages ergeben.

"Welche Regelungen für einen Vertrag zwischen einem Bewohner und einem Pflegeheim gelten, darf in Berlin nicht anders sein als in Sachsen oder Bayern. Deswegen begrüßen wir den heutigen Beschluss des Bundestages", kommentiert Herbert Mauel, Geschäftsführer des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa)

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Fitness als Gedächtnistraining

Mai 2009 - Mit der körperlichen Leistungsfähigkeit wird auch die Hirnleistung erhalten. Körperliche Fitness lässt jene Bereiche im Gehirn wachsen, die für Erinnerung und räumliches Denken verantwortlich sind, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". "Im Laufe des Lebens werden diese Regionen kleiner", sagt der US-Psychologe Professor Art Kramer von der Universität Illinois. "Doch offenbar kann man den Vorgang durch Bewegung günstig beeinflussen." Kramer folgert das aus einem Vergleich des Trainingszustandes und der Gehirnfunktion, die er an 165 Erwachsenen zwischen 59 und 81 Jahren vorgenommen hat.

Quelle: Senioren Ratgeber 5/2009

SoVD: Die Umsetzung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs darf nicht unter dem Diktat der Kostenneutralität stehen

Mai 2009 - Der Beirat zur Überprüfung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs hat heute den zweiten Teil seines Berichts vorgelegt, in dem er Vorschläge zur Umsetzung unterbreitet. Der SoVD sieht in dem neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff eine Chance, den individuellen Pflegebedarf differenzierter zu erfassen. Es hängt aber entscheidend von der Umsetzung ab, ob der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff dazu beiträgt, Pflegebedürftigen ein weitgehend selbstbestimmtes und eigenständiges Leben zu ermöglichen.

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Ärztliche Versorgung behinderter Menschen sicher stellen

Mai 2009 - Im Vorfeld des heute in Mainz beginnenden Ärztetages hat die Ärztekammer Westfalen-Lippe vor einer Verschlechterung bei der medizinischen Versorgung von behinderten Menschen gewarnt.

Da die ärztliche Behandlung behinderter Menschen aufwändiger sei, drohe diese Patientengruppe angesichts einer verstärkt geforderten Kosteneffizienz herumgereicht zu werden, erklärte der Vizepräsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, Klaus Reinhardt, in Münster. Bei einer geplanten Verschlankung der Strukturen müsse darauf geachtet werden, dass die Versorgung von Menschen mit Behinderung nicht aus dem Blick gerate. Dabei betreffe die medizinische Versorgung behinderter Menschen nicht nur die Versorgung der Behinderung selber, sondern auch die Versorgung typischer Krankheiten dieser Menschen.

Der rheinland-pfälzische Landesbehindertenbeauftragte, Ottmar Miles-Paul, bekräftigte gegenüber den kobinet-nachrichten die Forderung nach barrierefreien Arztpraxen. Die freie Arztwahl sei für Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen erheblich eingeschränkt, daher sei es dringend nötig, dass Arztpraxen konsequent barrierefrei gestaltet werden und entsprechende Informationen über die Barrierefreiheit von Arztpraxen verbreitet werden.

Quelle: kobinet-Nachrichten

Nieren "Old for old" Ein spezielles Transplantationsprogramm hat die Chancen älterer Patienten verbessert

Mai 2009 - Die Wartezeit älterer Nierenpatienten hat sich durch die Einführung eines "Eurotransplant Senior Programm" (ESP) von durchschnittlich sechs im Jahr 1999 auf heute zwei Jahre verkürzt. Wer teilnimmt, erhält bevorzugt ein Organ von Spendern aus seiner Altersgruppe und Region, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Über das auch "Old for old" genannte Programm wird zur Zeit schätzungsweise jede fünfte Niere vermittelt. "Die funktionstüchtige Niere eines Spenders ab 65 hat bei einem gleichaltrigen Empfänger gute Chancen, weiter gut zu arbeiten", erklärt Professor Dr. Ulrich Frei, Direktor der Nephrologie an der Berliner Charité. Er hat "Old for old" mit entwickelt. Ein weiterer Vorteil der Vermittlung in der Region: "Zu groß ist bei längeren Transportwegen die Gefahr, dass ältere Organe außerhalb des Körpers durch die Blutleere geschädigt werden", erklärt Frei. Dagegen spiele die Übereinstimmung von Gewebeeigenschaften eine geringere Rolle als bei jüngeren Patienten.

Quelle: Senioren Ratgeber 5/2009

Gehirn unter Druck - Manchmal ist ein vermeintlicher Altersabbau gut behandelbar

Mai 2009 - Wenn bei älteren Menschen die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit nachlässt, wird dies meistens als altersgemäß hingenommen. Geht der geistige Abbau jedoch mit einer Inkontinenz und einer Gangstörung einher, sollte ein Neurologe untersuchen, ob ein Hirndruck die Ursache ist, rät Professor Andreas Kupsch von Charité Berlin in der "Apotheken Umschau". Die Beschwerdekombination spricht für einen so genannten "Normaldruck-Hydrozephalus". Vermutlich sind in Deutschland rund 80000 Menschen davon betroffen. Bestätigt sich der Verdacht, kann den Patienten gut geholfen werden: Eine Punktion des Nervenwassers im Rückenmarkskanal der Wirbelsäule verringert den Druck auf das Gehirn, und die Symptome bilden sich zuverlässig zurück. Waren die Beschwerden nicht eindeutig, ist eine Besserung zugleich die Bestätigung der Verdachtsdiagnose. Die Entlastungspunktion kann in Abständen wiederholt werden, um das Ergebnis zu halten. Eine Alternative besteht im Einpflanzen eines Ventils, das Hirnwasser ("Liqour") kontinuierlich ableitet.

Quelle: Apotheken Umschau 5/2009

TK und Bild am Sonntag verleihen Gesundheitspreis pulsus

Mai 2009 - Bereits zum fünften Mal verliehen die Techniker Krankenkasse (TK) und Bild am Sonntag am 14. Mai 2009, den Gesundheitspreis pulsus. In diesem Jahr fand die Verleihung erstmals in den Räumen der TK in Hamburg statt. Neben Schauspielerin Mariella Ahrens, die den Preis für ihr besonderes Engagement für ältere Menschen erhält, standen an diesem Abend Menschen im Mittelpunkt, die durch eigene Kraft ein schweres Schicksal meisterten oder anderen geholfen haben.

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Bessere medizinische Versorgung für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung gefordert

Mai 2009 - Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung sollen an der Gesellschaft gleichberechtigt teilhaben. Dazu gehört auch, dass sie bedarfsgerecht medizinisch versorgt werden können. Allerdings gibt es noch immer zu wenig Ärzte und Kliniken, die ausreichend auf Patienten vorbereitet sind, die sich nur schwer verständlich machen können oder ängstlich reagieren. Zudem ist das Zeitbudget für die Diagnose oft zu knapp bemessen. Spezielles Fachwissen wird in Aus- und Weiterbildung entweder gar nicht vermittelt oder kommt zu kurz. Das beklagen die mehr als 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Tagung "Gesundheit fürs Leben", die für zwei Tage im Kongresshotel Potsdam zusammengekommen sind. In ihrer Potsdamer Erklärung fordern sie deshalb eine bessere medizinische Versorgung für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung.

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Damit pflegende Angehörige gesund bleiben

Mai 2009 - Die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, initiiert, gefördert durch die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV), ein Projekt zu Entwicklung eines Netzwerkes zum „Gesundheitsschutz für nicht erwerbsmäßig Pflegende“. Das Projekt – kurz „Neuheit für Pflege“ genannt – startet zunächst in Dortmund und Solingen. 

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Ältere Menschen helfen alten Menschen

April 2009 - Beispielgebende Projekte wurden von der Stiftung ProAlter ausgezeichnet

„Das hilfreiche Alter hilfreicher machen!“ - so das Motto des bundesweiten Wettbewerbs der Stiftung ProAlter, unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Ursula von der Leyen. 153 Projekte aus dem gesamten Bundesgebiet hatten sich beworben. Es wurden Preise von insgesamt 30.000 Euro vergeben. Durch ein unabhängiges Preisgericht unter Leitung des Sozialwissenschaftlers Dr. Konrad Hummel wurden realisierte und geplante Projekte prämiert, bei denen freiwillige konkrete Hilfeleistungen von älteren Menschen für ältere Menschen im Mittelpunkt stehen.

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Altersblindheit

April 2009 - Im gesamten Bundesgebiet erhalten jährlich mehr als 50.000 Menschen die Diagnose, dass ihnen Altersblindheit droht. Honorarstreitigkeiten zwischen Ärzten und Krankenkassen verhindern jedoch nach Angaben der Selbsthilfeorganisation PRO RETINA Deutschland und des Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverbands (DBSV) den geregelten Zugang zu einer qualitätsgesicherten Therapie. Die Entscheidung zur Aufnahme in das Leistungsverzeichnis der gesetzlichen Krankenkassen wurde Anfang April ein weiteres Mal vertagt.

KDA stellt neues Konzept zur Begleitung Demenzerkrankter in ihrer letzten Lebensphase vor

April 2009 - Das Kuratorium Deutsche Altershilfe (KDA) hat auf seiner Tagung „Begleitung von Menschen mit Demenz in ihrer letzten Lebensphase" ein neues Konzept zur Versorgung dieser besonders verletzlichen Personengruppe vorgestellt.
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"Die 66" - Deutschlands größte 50plus Messe wird 5 Jahre alt!

April 2009 - Vom 24.4. bis 26.4. erwarten 350 Aussteller und über 150 Vorträge, Podiumsdiskussionen, Aktionen, Shows und Workshops die Besucher im M,O,C, München

Weitere Informationen finden Sie in unserer Rubrik Veranstaltungen

Dementia Care Mapping - Beobachtungsverfahren für Menschen mit Demenz

April 2009 - Das Dementia Care Mapping (DCM) ist ein Beobachtungsverfahren, das speziell für Menschen mit Demenz entwickelt wurde, bei denen Zufriedenheitsbefragungen nicht oder nur bedingt möglich sind. Eine  Informationsveranstaltung vermittelt einen Einblick in die Methode des DCM. Darüber hinaus werden Aspekte wie Nutzen und Kosten des Instrumentes beleuchtet. Außerdem werden wichtige Punkte für eine mögliche Implementierung mit den Teilnehmenden erörtert. Die Teilnehmenden lernen eines der erfolgreichsten Qualitätsmessinstrumente für Menschen mit Demenz kennen und sind in der Lage zu beurteilen, ob sich ein Einsatz des Instrumentes in ihrer Einrichtung lohnt. Die Fortbildung richtet sich an Leitungskräfte und Weitere an der Entscheidungsfindung in einer Einrichtung beteiligte Personen.

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Wer Stress gut wegsteckt, muss Demenz im Alter weniger fürchten

April 2009 - Ruhiges Gemüt schützt vor Demenz. Offenbar verringert ein ausgeglichenes, ruhiges Gemüt das Risiko, im Alter an einer Demenz zu erkranken, berichtet die "Apotheken Umschau". Bisher war schon bekannt, dass Menschen, die sich geistig fit halten und soziale Kontakte pflegen, seltener an Demenz erkranken. Schwedische Wissenschaftler vom Karolinska Institut, Stockholm, fanden nun in einer Studie mit 500 gesunden älteren Menschen heraus, dass diejenigen, die sich als ruhig und entspannt bezeichneten und unter Stress nicht gereizt reagierten, weniger oft dement werden. Im Verlauf einer sechsjährigen Nachbeobachtung erkrankten von ihnen 50 Prozent weniger an Demenz als von den übrigen Teilnehmern.

Quelle: Apotheken Umschau 4/2009

Die Initiative Schmerz messen gibt Schmerzpatienten eine Stimme

April 2009 - Wenn starke Schmerzen nicht ausreichend gelindert werden, schränkt dies die Lebensqualität der Patienten sehr ein. Sie nehmen nicht mehr aktiv am Leben teil und ziehen sich zurück. Die Aktion "Schmerzens-Wunsch" soll den Schmerz-Patienten, ihren Angehörigen sowie Ärzten und Pflegenden eine Stimme geben. Wünsche in Worte fassen, den Leidensdruck von Schmerzpatienten dokumentieren und die Öffentlichkeit für ihre Bedürfnisse sensibilisieren - das sind die Ziele der Aktion.
Betroffene können ihren Wunsch auf eine Postkarte schreiben und an die Initiative Schmerz messen, c/o Deutsche Schmerzliga e.V., Adenauerallee 18, 61440 Oberursel oder per E-Mail an wunsch@schmerzmessen.de schicken. Einsendeschluss ist der 30.09.2009. Für jeden eingeschickten Wunsch spendet Mundipharma 1 Euro an die Deutsche Schmerzliga. Diese Selbsthilfeorganisation hat das Ziel, die Versorgung und damit die Lebensqualität von Menschen mit chronischen Schmerzen zu verbessern.

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Kunto Sangmo - Stationäres Hospiz mit innovativem Konzept und außergewöhnlicher Architektur geht an den Start

April 2009 - Mit einem innovativen Konzept der Sterbebegleitung geht ein Hospiz der "besonderen Art" an den Start: Kunto Sangmo. Die Initiatorin Dorothea Mihm verfolgt eine konsequente Ausrichtung an den Bedürfnissen und Wünschen des individuellen Patienten, unabhängig von Nationalität, Glauben oder sexueller Identität. Toleranz, Mitgefühl und, wenn vom Patienten gewünscht, möglichst lange Bewusstseinsklarheit sind die Grundwerte der innovativen Umsetzung. Das Konzept und die darauf ausgerichtete einmalige architektonische Gestaltung sowie die geplante zentrale Lage und enge Kooperation mit den Main-Taunus-Kliniken machen Kunto Sangmo zu einem außergewöhnlichen Hospizprojekt.

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Website für pflegende Kinder

März 2009 -Mit Unterstützung der Dornier-Stiftung hat der Lehrstuhl für familienorientierte und gemeindenahe Pflege der Universität Witten/Herdecke eine Website für Kinder, die ihre Eltern pflegen ins Internet gestellt.

Die Betroffenen können so schnell herausfinden, ob und wo es in Ihrer Stadt Hilfe gibt, sie finden Informationen über Krankheitsbilder und die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch in einem moderierten Forum.

www.kinder-kranker-eltern.de

Bundesfamilienministerium zeichnet moderne Altenpflege-Projekte aus

März 2009 - Vergangene Woche wurden in Köln auf dem "Festival der Altenpflege" Beispiele der modernen Altenpflege ausgezeichnet.

Das Bundesseniorenministerium hatte Pflegekräfte und Auszubildende aufgerufen
zuzeigen, was sie unter moderner Altenpflege verstehen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier www.forumsozialstation.de.

Registrierung von Pflegekräften

März 2009 -  Die neu gegründete "Registrierung beruflich Pflegender (RbP) GmbH“ hat zum 1. Februar die Verantwortung für die freiwillige Registrierung von Pflegekräften übernommen.

Die GmbH wurde von den im Deutschen Pflegerat zusammengeschlossenen Verbände gegründet. Einer der Gesellschafter wird der Bundesverband Geriatrie e.V. sein.  Mit der Beteiligung werde „die bereits hohe Qualität in der Versorgung Pflegebedürftiger sowie geriatrischer Patienten weiter verbessert“, sagte der Vorstandsvorsitzende des Verbandes, Dieter Lüttje.

Mit der „Freiwilligen Registrierung beruflich Pflegender“ werden seit 2003 Daten über die Anzahl der in der Berufsgruppe Tätigen, deren Einsatzorte und Qualifikation erhoben. Die Registrierung ist an den Nachweis stetiger Fortbildung geknüpft und muss alle zwei Jahre erneuert werden.

Wie Angehörige appetitlosen Alzheimer-Patienten helfen können

März 2009 - Für Demenzkranke bedeutet Essen und Trinken oft eine Last. U.a. da auch häufig schon zu Beginn der Krankheit Riech - und Geschmacksstörungen auftreten, außerdem läßt der Appetit nach.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten dass Interesse der Erkrankten wieder zu wecken, wie z.B. gemeinsam kochen...

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Bundesweites Heimverzeichnis online

Februar 2009 - Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner hat am 17.02.2009 in Berlin das Projekt www.heimverzeichnis.de der Öffentlichkeit vorgestellt. Damit sind die ersten 100 Heime mit ihren Leistungsangeboten frei geschaltet.

Ziel des Projekts ist eine bundesweite Heimdatenbank, der neben den üblichen Informationen zur Ausstattung der Heime auch zu entnehmen ist, ob und in welcher Form ein Heim Lebensqualität bietet.

Umfrage zum Alter

Februar 2009 - Eine repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstitutes GfK hat ermittelt was die größten Befürchtungen von Menschen im Hinblick auf das Alter sind und welche Wünsche sie haben.

Die größte Angst ist es bettlägerig bzw. ein Pflegefall zu werden, danach folgen Hilfsbedürftigkeit und Abhängigkeit, sowie das Nachlassen oder Einbüßen von Fähigkeiten.

Die größten Wünsche sind Gesundheit und die Möglichkeit im eigenen zuhause zu leben. Die Unterbringung in Alten- oder Pflegeheimen können sich nur die Wenigstens der 1000 befragten Internetnutzer vorstellen.

Die detailierten Umfrageergebnisse finden Sie unter www.senicur-altenpflege.de/presse/

"Grippe und Lungenentzündung gemeinsam vorbeugen"

Februar 2009 - Ältere Menschen können sich bis März 2009, in als seniorengerecht zertifizierten Apoheken, zum Thema Grippe beraten lassen.

Damit verlängert die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) ihre Aktion "Grippe und Lungenentzündung gemeinsam vorbeugen".

Die Kosten der Impfungen tragen die Krankenkassen – eine Praxisgebühr entfällt. Welche seniorengerechten Apotheken sich in ihrer Nähe befinden, erfahren Interessierte über eine kostenfreie Hotline der BAGSO unter der Nummer 0800/55 66 773 (wochentags von 10–16 Uhr).

Veröffentlichung von Qualitätsberichten

Februar 2009 - Einer Veröffentlichung der Qualitätsberichte von Pflegeeinrichtungen, wie sie der gesetzlichen Vorgabe durch die Pflegereform entspricht, steht nun nichts mehr im Wege.

Die Berichte können nun nach und nach in den Einrichtungen, aber auch im Internet abgerufen werden.

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Neuer Pflegebedürftigkeitsbegriff

Januar 2009 - Der Begriff der "Pflegebedürftigkeit" soll zugunsten psychischer Erkrankungen, wie z.B. der Demenz überarbeitet werden.

Zukunftsfähig ist ein Pflegebedürftigkeitsbegriff, der alle körperlichen und geistigen bzw. psychischen Einschränkungen und Störungen umfasst sowie ein Bewertungssystem, das Lebens- und Bedarfslagen hilfe- und pflegebedürftiger Menschen flexibel erfasst und einen hohen Grad an Differenziertheit gewährleistet, aber auch Transparenz und Akzeptanz für die Betroffenen sicherstellt.

Fachgerechter Einsatz von Hunden und Katzen in der Altenpflege

Januar 2009 - Der Einsatz von Tieren in der Altenhilfe erfreut sich immer größer werdender Beliebtheit. Tiere machen Spaß. Sie vermitteln uns Lebensfreude und tragen so zur Steigerung unserer Lebensqualität bei. 

Eine besondere Bedeutung erhalten Struppi und Co. dann, wenn die „normale" zwischenmenschliche Kommunikation nicht mehr funktioniert - zum Beispiel, wenn alte Menschen an einer Demenz wie Alzheimer erkranken. www.tiere-oeffnen-welten.de

Konjunkturpaket II: "Ausbau von Betreuung und Pflege jetzt voranbringen"

Berlin - Januar 2009 - bpa begrüßt Maßnahmen, u. a. um mehr Fachkräfte zu gewinnen
Zur Bewältigung der Folgen der Wirtschaftskrise hat die große Koalition ein zweites Konjunkturpaket im Umfang von bis zu 50 Milliarden Euro geschnürt. Zusammen mit dem ersten Paket von November 2008 erreichen die Konjunkturhilfen eine Summe von etwa 65 Milliarden Euro, die auch zur Verbesserung der Pflege und Betreuung älterer Menschen eingesetzt wird. Unter dem Motto "Ausbau von Betreuung und Pflege jetzt voranbringen" wurde eine konkrete Maßnahme beschlossen, um mehr Fachkräfte für die Altenpflege zu gewinnen: Mit dem Ziel, in den nächsten Jahren bis zu 100.000 zusätzliche Pflegekräfte einstellen zu können, übernimmt die Bundesagentur für Arbeit für die Jahre 2009 und 2010 bei neu geförderten Umschulungen zu Alten- und Krankenpflegern die vollständige Finanzierung. ...
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SoVD: Selbstbestimmungsrecht des Patienten hat höchste Priorität

Berlin - Januar 2009 - Zur Debatte um Patientenverfügungen erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer: Für den Sozialverband Deutschland (SoVD) hat das Selbstbestimmungsrecht des Patienten höchste Priorität. Der Wille des Patienten, bestimmte ärztliche Behandlungen abzulehnen, ist immer zu beachten. Dieser Grundsatz muss auch dann gelten, wenn der Patient nicht mehr in der Lage ist, diesen Willen zu äußern. Eine gesetzliche Regelung für Patientenverfügungen ist dringend erforderlich, um für die Patienten aber auch für die Ärzte mehr Rechtssicherheit zu schaffen. Die Patienten müssen die Gewissheit haben, dass ihre sorgfältig verfasste Patientenverfügung auch umgesetzt wird.
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Licht in die Umnachtung - Demenzkranke fühlen sich besser, wenn ihre Räume hell sind

Baierbrunn (ots) - Am Tag für Demenzkranke das Licht anknipsen ist keine Stromverschwendung, sondern verbessert deren Befinden enorm, berichtet das Apothekenmagazin "Senioren Ratgeber". Niederländische Forscher untersuchten das Phänomen mit 189 dementen Menschen. ...
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KDA will Menschen mit Hörschädigungen mehr Gehör verschaffen

Köln (KDA) - 21. Oktober 2008 - Wer schlecht oder gar nicht hört, fühlt sich in der Welt der gut Hörenden oft ausgegrenzt. Wenn mit zunehmendem Alter zusätzliche körperliche Einschränkungen und Pflegebedürftigkeit hinzukommen, wird die Lebenswelt hörgeschädigter Menschen immer enger. Auf diese Problematik weisen zwei gerade erschienenen Publikationen des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) hin: Das KDA-Fachmagazin ProAlter und der Ratgeber "dazugeHören - Türen öffnen zu hörgeschädigten Menschen mit Demenz". ...
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